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Die Zukunft des Marketings gehört dem „Moment“

Grossartige Werbung ist, wenn eine Marke dem Nutzer zum richtigen Zeitpunkt einen Service mit Mehrwert bietet, anstatt ihm an irgendeinem Zeitpunkt eine Anzeige zu zeigen.

Das «Ad blocking» zwingt die Werbebranche in die Selbstreflexion, während sie damit beschäftigt ist, den Trend hin zu «native» und plattform-getriebenem Content nicht zu verpassen.
Aus diesem Grund ist die «Sichtbarkeit» zu einer wichtigen Kennzahl geworden, damit die Marken nachvollziehen können, wohin Ihre Werbefranken gehen.

7 Tipps, um den vernetzten Kunden just in dem Moment zu erreich, in dem er am empfänglichsten ist:

1. Native Advertising
Native Advertising ist zu einem Schlüsseltrend geworden, um vor allem die «Ad-Blocker» auszumanövrieren. Native Advertising war auch einer der Hauptgründe für den Aufstieg von Plattformen wie Snapchat.
Die Nutzer wollen nicht Anzeigen überspringen oder wegklicken müssen, um wieder zum Content zurückzukehren. Sie wollen ein unterhaltsames Werbemodell, dass Teil des Contents selber ist. Und eine Plattform wie Snapchat ermöglicht genau das.

Dies zwingt Werbetreibende dazu, ihr Hauptaugenmerk auf den Content zu legen. Früher konnten Marken sich kreativ selbstverwirklichen und diese Erzeugnisse über Tausende von Verlagen streuen. Das funktioniert heute nicht mehr. Heute müssen Marken Content viel mehr kuratieren und viel intelligenter sein, indem was sie versuchen zu vermarkten.


Bild: Snapchat

 

2. Der allzeit vernetzte Kunde
Vergessen sie Millennials. Der Kunde von heute ist allzeit vernetzt. Letztendlich geht es nicht um Altersgruppen oder Generationen, es geht um den Grad der Konnektivität des Kunden. Dieser Grad an Konnektivität definiert sich durch die Anzahl der Geräte, die ein Kunde besitzt und wie oft er mit diesen interagiert.
Mobile Endgeräte steigern das Niveau der konstanten Konnektivität sowohl in Industrie- und Schwellenländern. Für Marken bedeutet dies, Strategien für diese Kunden zu entwickeln.
Marken müssen erkennen, dass Kunden, die diese unterschiedlichen Technologien (Apple Watch, iPad, Laptop etc.) gleichzeitig nutzen, spezielle Arten von Dienstleistungen erwarten, die ihrem ständigen vernetzt sein, Rechnung tragen.

 

3. Belohne den Moment
Ein «Moment» ist – während der Kund mit einem Gerät verbunden ist, eine Zeit, in der er gerade etwas «sinnvolles» erlebt. Zum Beispiel hat er einen neue High-Score in einer Game-App oder ein Ziel während einer Fitnessübung erreicht. Dieser Moment versetzt eine Marke in eine vorteilhafte Position: sie kann mit dem Kunden genau in dem Moment kommunizieren, wo er am empfänglichsten für eine Werbebotschaft ist.
Marken müssen sich dieser Zeitkomponenten bewusstwerden, um ihre Werbebotschaften zu platzieren. Der beste Weg, dies zu tun, ist mit ihren Kunden über eine passende Belohnung auf dem Bildschirm zu interagieren, z.B. mit einem Gutschein für einen Kaffee nach einem erreichten Fitnessziel. Die Aufmerksamkeit für den Gutschein ist da und zu einem passenden Zeitpunkt.

 

4. Das Kundenverhalten kennen
Schlussendlich kommt es nur darauf an, ein Bewusstsein für den Kunden und sein Verbraucherverhalten zu bekommen. Kurz gesagt, der Kunden kommt an erster Stelle.
Das heisst, wenn ein Durchklickrate (CTR) nur 2% bis 5% ist, müssen sich die Werbetreibenden der Realität stellen, dass 95% der Kunden nicht auf ihre Anzeige reagieren wollen.
Darüber hinaus geht es um das richtige Timing. 90% der Zeit geht es darum, den richtigen Zeitpunkt herauszufinden, um Teil des digitalen Lebens des Kunden zu sein.

 

5. Bewusstsein und Produkt
Ein der häufigsten Fehler von Marken ist, dass sie denken, wenn ein Produkt gut ist, dass es sich dann von selbst verkauft. Mit alle dem «Lärm» und der Konkurrenz da draussen, benötigen auch gute Produkte Werbung.
Das Produkt kommt immer noch zuerst. Diese Produkte müssen aber in das tägliche Leben des Kunden durch passende Werbung integriert werden.
Gute Werbung und gute Produkte müssen miteinander kombiniert werden.

 

6. Daten
Ein weiterer häufiger Fehler von Marken ist, dass sie Anzeigenkampagne schalten, ohne auf die Daten zu achten, die aus der Kampagne erzeugt werden. Schlimmer noch, das Unternehmen, von welchem die Marke die Anzeigen gekauft hat, benutzt diese Daten für das eigene Retargeting oder für das Profiling.
Marken müssen auf ihre Daten achten, diese benutzen, auch für zukünftigen Kampagnen.

 

7. Mobile First
Mobile wird auch weiterhin im Fokus der Werbetreibende sein. Traditionelle Formen von Werbung werden weiterhin an Einfluss verlieren.
Facebook, Google und Twitter haben bereits eine Menge an Daten über die mobilen Kunden gesammelt und nutzen diese erfolgreich für Ihre Werbeplattformen. Immer mehr Marken müssen damit beginnen, aus der gleichen Perspektive die Kunden zu betrachten und mobile Profile Ihrer Kunden zu erstellen.

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