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Der App-Boom ist noch nicht vorbei

In letzter Zeit gibt es eine Reihe von Berichterstattungen über die Post-App-Ära. Recode kündigte an: „Die App-Boom vorbei." Quartz weist darauf hin, dass die meisten Benutzer nie irgendwelche Apps herunterladen. Ist der App-Boom wirklich vorbei? Nein.

Beginnen wir mit den Fakten. Die Zahlen sind erstaunlich: wir befinden uns in einer Phase, noch nie da gewesenen Wachstums, wenn es um die Einnahmen aus Anwendungen angeht.

 

ertrag apps
Die Erträge aus Apps wachsen und werden 2020 voraussichtlich USD $ 100 Milliarde erreichen.

Quelle: App Annie

 

Als Hinweis auf das vermeintliche Ende der App-Ära werden die abnehmenden Download-Raten für Top-Apps in den App-Stores genannt.

In Wirklichkeit wachsen die neueren Anwendungen wie Uber, Airbnb und Snapchat sehr schnell, während die meisten bisherigen Top-Apps, welche lange Zeit die Download-Charts dominiert hatten und nun eine gewisse Sättigung an Nutzerzahlen aufweisen, wachsen nicht mehr so schnell, wie z.B. Facebook.

Die Schlussfolgerung aus diesen Daten, darauf zu schliessen, dass der App-Boom vorbei ist, ist irreführend.

Es gab bisher noch keiner Besser Zeit für Apps, wie heute

Die Zeit war noch nie besser, um App-Entwickler zu sein, wie heute. Milliarden von Nutzern haben Zugang zu billigen und neuen Smartphones. Flatrate-Mobile-Verträge werden global angeboten. Apple und Google als App-Store-Eigentümer sind grosszügiger gegenüber App-Entwicklern als je zuvor.

Apple und Google haben ihre Gebühren auf die Einnahmen durch Apps von 30 % auf 15 % gesenkt.

Dies ist eine interessante Entscheidung von Apple und Google: die Entwickler werden gebunden und motiviert Apps zu entwickeln, die sich für die Entwickler zu einer langfristig lukrativen Einkommensquelle mausern. Auf diese Weise werden die Entwickler an das Ökosystem gebunden. Die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass sie das Ökosysteme wechseln.

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