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Online-Händler: Gehen Sie dorthin, wo Ihre Kunden sind

E-Commerce und Social Media sind feste Bestandteile der digitalen Wirtschaft und eng mit ihr verflochten. Dennoch gibt es viel, dass Social Media-Marketer von Online-Shoppern lernen können, indem sie auf das veränderte Kundenverhalten achten. Ein Bericht darüber, wie sich der E-Commerce verändert und interessante Ansatzpunkte für Werbetreibende und E-Commerce-Anbieter.

Gerätepräferenzen und Nutzung

Kunden bevorzugen immer noch Desktops und Laptops gegenüber Smartphones und Tablets um Produkte online zu kaufen, wie 3 von 4 Befragten angegeben haben. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ein grösserer Bildschirm ein besseres Online-Shopping-Erlebnis bietet.
Allerdings, bevorzugen es 28% der Befragten mit Tablets und Smartphones einzukaufen. Marken und Händler sollten ihren Kunden deshalb ein nahtloses, mobile-optimiertes Erlebnis bieten. Weil die Kunden auf den Content von verschiedenen Kanälen und Plattformen zugreifen, müssen Marken und Händler ihren Kunden vermehrt ein integriertes Omnichannel-Erlebnis ermöglichen.

  • 81% haben grosse Erfahrung im Online-Shopping mittels Desktops / Laptops.
  • 48% gaben an, dass ihr Tablet-Shopping-Erlebnis hinter den Erwartungen zurückbleibt.
  • 1 von 5 empfindet sein Mobile-Shopping-Erlebnis als sehr unangenehm.

Verbraucher unter 30 Jahren bevorzugen doppelt so häufig das Einkaufen mittels Smartphone.

 

 

Mobile-Präferenzen und Nutzung

Mobile ist zu dem am schnellsten wachsenden Segment im E-Commerce geworden. Aber viele Marken und Einzelhändler bleiben zurückhaltend, bei der Entwicklung einer nativen Mobile-App.
Obwohl 64% lieber auf einer, für mobile Endgeräte optimierten Webseite einkaufen, bevorzugen mehr als ein Drittel Mobile-Shopping-Apps, was als Teil der Mobile-Strategie berücksichtigt werden sollte.
Es ist auch wichtig zu erkennen, dass es bei Mobile-Commerce nicht nur ums einkaufen geht: 62% verlassen sich auf ihre Smartphones, wenn sie in Persona einkaufen gehen.

Die wichtigsten Gründe dafür sind:

  • Preise vergleichen (73%)
  • Angebote / Gutscheine suchen (58%)
  • Produktbewertungen (58%)

 

Website-Funktionen

E-Commerce-Webseiten nutzen oft eine Vielzahl von Funktionen um ihre Besucher dazu zu bringen, mit der Webseite zu interagieren, Benutzerdaten zu sammeln, Produkte zu präsentieren und dem potenziellen Käufer für ihn nützliche Informationen anzubieten.
Backend-Funktionalitäten sind entscheidend für das grossartige Einkaufserlebnis.
47% der Kunden finden Webseiten-Usability und die Anpassungsfähigkeit der Webseite an die unterschiedlichen Bildschirme wichtigste Eigenschaften einer Webseite. Ebenso wichtig sind die Funktionen, mit denen die Kunden interagieren.

  • 71% der Besucher benutzen häufig die Zoom-Funktionen für die Produktbilder, gefolgt von der Suchfunktionalität (63%).
  • Die am wenigsten verwendeten Funktionen sind Produktempfehlungen (29%) und vorgestellte Produkt (Featured Prodcuts) (24%).

 

Ein Mangel an nützlichen Funktionalitäten kann die Kunden auch vertreiben.

  • 81% würden eine E-Commerce-Website verlassen, wenn sie defekte Links oder viele Fehlerseiten enthält.
  • 3 von 4 sagen, dass sowohl langsame Webseiten, wie auch komplizierte Check-Out-Prozesse sie vertreiben würden.
  • Nur 4% sind der Meinung, dass E-Mail-Abonnement-Pop-ups akzeptabel sind und 1 von 4 sagt, dass diese nur akzeptabel sind, wenn ein Anreiz (Gutschein etc.) angeboten wird.

 

Social Commerce

Soziale „Kauf“-Buttons wurden zuerst von Pinterest eingeführt und erlaubten es Kunden, Produkte direkt über Social-Media-Posts zu erwerben.
Facebook folgte schnell mit eigenen „Kauf“-Buttons. Heute sind viele andere Social-Media-Plattformen dabei, dieses Konzept zu testen.
Während 3 von 4 bereits die „Kauf“-Buttons kennen, haben nur gerade 10% von ihnen diese tatsächlich verwendet. Dies zeigt deutlich, dass Social-Commerce noch einen langen Weg vor sich hat, bevor es ein tragfähiger Commerce-Kanal wird.

  • 61% derjenigen, die mit den sozialen „Kauf“-Buttons vertraut sind, sagen, dass sie diese in absehbarer Zeit nicht verwenden werden.
  • 73% derjenigen, die die „Kauf“-Buttons ausprobiert haben, sagen, dass sie diese wieder verwenden würden.
  • 1 von 5 sagt, dass er offen für die Idee der „Kauf“-Buttons sei aber noch keine Gelegenheit hatte, diese auszuprobieren.

 

Virtuelle Agenten

Virtuelle Agenten, die skalierbaren und ununterbrochenen Kundendienst für Online-Shopper bieten, werden zum Alltag im digitalen Handel.
71% sind bereits einem virtuellen Kundendienstmitarbeiter begegnet und 42% haben beim Online-Shopping mit einem interagiert.
Die Kunden sind geteilter Meinung über die Virtuellen.

  • 48% derjenigen, die virtuelle Agenten verwendet haben, finden sie nützlich und die restlichen 52% glauben, dass sie keinen signifikanten Mehrwert bieten.

 

Mobile Beacons

Mobil-Beacons läuten eine neue Ära des vernetzten Handels ein, wo In-Store- und Online-Erfahrungen sich vermischen und dadurch ein unwiderstehliches Einkaufserlebnis entsteht.
Beacons bieten den Marken und Händlern die Möglichkeit, Kunden unmittelbare Anreize zu bieten, um bestimmte Produkte zu kaufen, während sie persönlich einkaufen. Ein Verfahren, das effektivere Anreize als herkömmliche In-Store-Werbung bietet.

  • 45% würden eine mobile App herunterladen und verwenden, die sie auf spezielle Angebote hinweist, während sie persönlich einkaufen.

 

Virtuelle Realität (VR)

VR wird die Art, wie Menschen einkaufen grundlegend verändern. VR bietet viele revolutionäre Möglichkeiten, aber nicht alle Detailhandels-Kategorien werden gleichermassen von den Kunden in VR nachgefragt werden.

  • 52% sind am meisten begeistert von der Kategorie Kleidung und 49% von Unterhaltungselektronik.
  • Unterhaltungselektronik sagt viel mehr Männer zu (61%), als Frauen (37%).
  • Die am wenigsten begeisterungsfähige Einzelhandels-Kategorien sind Haushaltsgeräte (27%) und Lebensmittel / Haushaltsprodukte (22%).

 

Frequent Shoppers

Wie unterscheiden sich Frequent-Online-Shopper von ihren Pendants?
Frequent-Online-Shopper sind mit ihren Geräten viel mehr verbunden und sind sich der aufkommenden Trends bewusst, was sie zu erstklassigen Kandidaten für das Testen von neuer Digital-Commerce-Technologie und innovativen Funktionen macht.

  • 46% der Frequent-Online-Shopper bevorzugen eher ein Tablet oder ein Smartphone gegenüber einem PC oder Laptop um online einzukaufen und 33% sind eher bereit Mobile-Shopping-Beacons zu akzeptieren.
  • Drei von vier verwenden ihre Smartphones um sie beim In-Person-Shopping zu unterstützen.
  • 21% der Nicht-Frequent-Online-Shopper sind weniger bereit, die Suchfunktion einer E-Commerce-Website zu verwenden.

Die Schlussfolgerungen für Marketers sind: Gehe dorthin, wo deine Kunden sind. Optimiere für diejenigen Plattformen, die deine Kunden verwenden. Erreiche sie, wenn sie auf dem Weg zu Einkauf sind, entweder In-Store oder online.

 

Quelle: www.sumoheavy.com/survey

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